Mit allen fünf Sinnen können Sie Afrika im Parkhotel Bayersoien erleben! Mitten in Bayern!
Wie das? – Seit jeher hat sich die Familie Dr. Fehle-Friedel dem dunklen Kontinent verbunden gefühlt. Und das ist auch in ihrem Hotel spürbar: Neben typisch bayerischem Interieur finden sich afrikanische Dekorationen an den Wänden. Ein afrikanischer Weinhandel, das afrikanische Spezialitätenrestaurant African Lounge, die afrikanische Saunawelt Amani Spa, Afrika-Wellness und Afrika-Abende kamen nach und nach hinzu und machen „Afrika im Ammergau“ perfekt. >> Klicken Sie auf das Nashorn, um mehr zu erfahren.

Vielseitige Visionäre

Mit dem Parkhotel Bayersoien verwirklichte die Familie Fehle-Friedel den Brückenschlag zwischen dem Ammergau und Afrika

Waren es die Bücher von Albert Schweitzer oder der große Wunsch einmal wilde Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, die Dr. Franziska Fehle-Friedel mit ihrer großen Leidenschaft für Afrika erfüllten? Bis heute kann die Ärztin und Besitzerin des Parkhotel Bayersoien nicht sagen, was letztendlich ihre Sehnsucht nach dem fernen Kontinent ausgelöst hat und inwieweit die Entscheidung für ein Medizin-Studium von ihrem Wunsch in Afrika zu arbeiten bestimmt wurde.

Bereits 1981, ein Jahr nach ihrer Hochzeit, startete die gebürtige Augsburgerin gemeinsam mit ihrem Mann, dem Juristen Wolfgang Friedel zu ihrer ersten Tour, die sie insgesamt 15.000 Kilometer durch Afrika führte: nach Ghardaia und Tamanrasset, in den Niger sowie nach Sokoto und Kaduna in Nigeria. Das Ziel der gemeinsamen Reise war Abak im Südosten Nigerias, wo das Ehepaar ein halbes Jahr als Lehrer für Latein und Englisch sowie als Ärztin im bischöflichen Krankenhaus arbeitete. Hier wurde die Idee geboren, auch in beruflicher Hinsicht eine gemeinsame Zukunft anzustreben und ein Kurhotel zu eröffnen.

Zurück in ihrer Heimat Bayern suchte das Paar nach einem stillen Ort inmitten der Natur und fand ihn 1985 in Bad Bayersoien. Ein Stück Land mit unverbaubarem Blick auf den Soier See und die dahinter liegenden Ammergauer Alpen schienen der Familie der ideale Ort für ein Hotel zum Entspannen und Energie Tanken. 1987 eröffnete Dr. Franziska Fehle-Friedel ihre eigene Arztpraxis in dem 1.000 Einwohner zählenden Moorkurort und legte damit einen weiteren Grundstein für die späteren Angebote des Parkhotel im Bereich Medical Wellness. Bereits drei Jahre später im Mai 1990 begrüßte das Parkhotel Bayersoien mit 66 Zimmern, einem exklusiven bayerischen Restaurant, einer Bar und einer medizinischen Badeabteilung mit Schwimmbad und Arzt im Haus sowie einer Saunalandschaft seine ersten Gäste.

In den folgenden Jahren wurde das Vier-Sterne-Superior-Hotel ständig erweitert. 1994 kamen der Pavillon, ein Tagungsraum und eine neue Bar hinzu, 1998 der Raum „Aladin“ als F.X. Mayr Restaurant, 2000 die Kosmetik, die Orangerie, zwei Tagungsräume sowie 2001 die neue Wellness-Abteilung.

Seit 1998 folgten zudem zahlreiche Weinreisen ins südliche Afrika. 2003 begann das Ehepaar Fehle-Friedel mit dem Import südafrikanischer Weine. Dadurch entstand die Idee, der kapholländischen Küche und den dort wachsenden Weinen einen eigenen Ort im Hotel einzuräumen. Die Gestaltungsideen und alle Einrichtungsgegenstände für das neue Projekt „African Lounge“ brachte das Paar von seinen Touren nach Namibia, Südafrika und Simbabwe mit. Zu den besonderen Raritäten zählt zum Beispiel ein Häuptlingshorn aus Nigeria, dem tatsächlich ein Ton zu entlocken ist. Seit 2004 genießen die Gäste nun in dem Spezialitätenrestaurant kulinarische Köstlichkeiten wie Straußensteaks oder das südafrikanische Nationalgericht Bobotie.

Und auch im Wellness-Bereich des Parkhotel hielt ein Stück Afrika Einzug. Mitte 2005 begannen Franziska und Wolfgang Friedel mit dem Bau des Amani-Spa (Suaheli für Frieden und Ruhe). Als Vorbilder dienten dabei unter anderem das Santé Winelands Hotel and Wellness Centre in Stellenbosch, Südafrika sowie das GocheGanas Game Reserve & Wellness Village in Namibia. Doch auch viele eigene Erfahrungen und Afrika-Assoziationen flossen in den Bau der afrikanischen Sauna-Landschaft ein. Bereits beim Betreten des Wellness-Bereichs werden die Gäste von zwei großen Makonde-Lebensbäumen aus Tansania auf das Thema Afrika eingestimmt. In der Feuersauna schwitzen die Entspannungssuchenden tatsächlich an einem offenen Feuer, während in der klassischen Sauna Sonnenglitzern, viel Grün und Vogelgezwitscher für Urwaldatmosphäre sorgen.

Bei Gästen äußerst populär ist das Thema „Afrika-Wellness“, das seit 2006 die klassischen Wellness-Angebote wie Massagen, Peelings, Maniküre und Pediküre ergänzt. So entwickelte das Hotelierspaar Anwendungen aus typisch südafrikanischen Produkten und Erzeugnissen „afrikanische“ Wellness-Erlebnisse wie die Marula-Öl-Massage oder die African Stone-Therapie. Diese besteht zunächst aus einer klassischen Hot-Stone-Anwendung. Im Anschluss daran werden zusätzlich afrikanische Edelsteine, farblich, schwingungs- und wirkungsmäßig abgestimmt, auf die jeweiligen Chakren gelegt.

Die Gastgeber….

Wolfgang Friedel, 1953 als einziger Sohn seiner Eltern Gerda und Hans in Aschaffenburg geboren, besuchte dort Grundschule und Gymnasium und studierte ab 1972 Jura in Würzburg.

Dr. Franziska Fehle-Friedel, 1954 als zweites von insgesamt fünf Kindern in Augsburg geboren, besuchte die Volksschule in Steppach bei Augsburg, bevor sie auf das Musische Gymnasium Maria Stern in Augsburg / Göggingen wechselte. Ab 1973 Studium der Humanmedizin in München und Würzburg.

Das Paar ist seit 1980 verheiratet und Eltern von drei Söhnen.

Informationsstand: Juni 2009

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