Mit allen fünf Sinnen können Sie Afrika im Parkhotel Bayersoien erleben! Mitten in Bayern!
Wie das? – Seit jeher hat sich die Familie Dr. Fehle-Friedel dem dunklen Kontinent verbunden gefühlt. Und das ist auch in ihrem Hotel spürbar: Neben typisch bayerischem Interieur finden sich afrikanische Dekorationen an den Wänden. Ein afrikanischer Weinhandel, das afrikanische Spezialitätenrestaurant African Lounge, die afrikanische Saunawelt Amani Spa, Afrika-Wellness und Afrika-Abende kamen nach und nach hinzu und machen „Afrika im Ammergau“ perfekt. >> Klicken Sie auf das Nashorn, um mehr zu erfahren.

Arbeite und genieße

Schon vor etwa 300 Jahren wussten die Benediktinermönche des berühmten Klosters Ettal Bayersoien als Erholungsort zu nutzen. Das Kloster Ettal befindet sich etwa 19km südlich von Bad Bayersoien.

Getreu des Leitspruchs der Benediktiner „ora et labora (et lege)“ (Bete und arbeite (und lese)!) pflegen Benediktinermönche sich neben dem Gebet auch anderen Aufgaben zu widmen. Dies sind häufig Lehr- und Erziehungstätigkeiten, die Krankenpflege und Armenfürsorge, die Pflege der Wissenschaften, die Esskultur (zum Beispiel Herstellung von Käse, Bier und Wein) oder die Bewahrung alten Heilwissens.

Die Ritterakademie zu Ettal

Und so gründeten die Ettaler Benediktinermönche 1710 die sogenannte „Ritterakademie“. Hier machten sie es sich zur Aufgabe, die Söhne katholischer Adeliger zu unterrichten und zu erziehen.

So streng geregelt das Leben in der Ritterkademie auch war, in den Ferien wurde für ausgiebige Erholung gesorgt, und so reisten die Mönche mit ihren Zöglingen üblicherweise von September bis Oktober in 4 Stunden nach Bayersoien. Sie residierten hier in Schloss Seeburg. Unter der historischen Erholungsstätte führte einst ein Tunnel zwischen dem ehemaligen Oberen See, heute trockengelegt, und dem Unteren See, heute Soier See, der als Abwassertunnel genutzt wurde. Dieser Gang ist übrigens noch heute am Lötschmüllerhof in Bad Bayersoien zu besichtigen.

Frei nach dem Motto: Nur wer ordentlich ausruht, kann auch ordentlich arbeiten, erhielten die jungen Herren hier „Extra-Kost und Trunk, vielfältige Diversionen in Spazierenfahren und Reiten, Schiffahren, in Vogelfangen… unterschiedlicher Musik und anderen anständigen Rekreationen“. Die Pflege der leiblichen Gesundheit wurde groß geschrieben. Dennoch wurde Zeit für Exerzitien und Studien eingeplant.

Von Rittern und Adeligen zu modernen Managern und Tagungsgästen

Im Prinzip also nichts anderes als „Tagen im Grünen“. Wie die Parkhotel-Tagungsgäste heute verbrachten die jungen Ritter ihre Zeit damals in Bayersoien damit, auf Gesundheit und Erholung zu achten, während gelernt und Inhalte vertieft wurden, um letztlich zu neuer Inspiration zu finden.

Wir laden Sie ein, dieser Tradition zu folgen. Erspüren Sie bei Ihrem Aufenthalt im Parkhotel am Soier See, was wohl schon damals die Mönche bewogen hatte, hier ihr „Lager“ aufzuschlagen! Und versäumen Sie nicht, einen Blick in den Tunnel des ehemaligen Schlosses Seeburg zu werfen!

Kloster Ettal heute

Die Ritterakademie gab es bis zu einem Klosterbrand im Jahr 1744.

Erst seit 1905 beherbergt das Kloster Ettal wieder eine Schule: das Benediktinergymnasium mit Internat. Außerdem sorgt eine Vielzahl von Betrieben nach Benediktiner-Tradition für die "Grundversorgung" des Klosters: eine Bäckerei, Buch- und Klosterladen, Buch- und Kunstverlag, Brauerei, Destillerie, Gärtnerei, Ökonomie, Land- und Forstwirtschaft, Hotel und Ferienwohnungen, Schneiderei, Schreinerei, Schlosserei, Wäscherei und ein Elektrizitätswerk. Damit zählt das Kloster auch gleichzeitig zu den größten Arbeitgebern in der Umgebung.

Weitere Informationen zum Kloster Ettal finden Sie hier:
» www.kloster-ettal.de

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